Kardinal und Teufel in einem Raum – nein, mit Exorzismus hatte das nichts zu tun, was sich da am Montag im Schützenheim in Meinkot abspielte. Dafür waren auch zu viele andere Gestalten anwesend: Cowgirl und Einhorn, Kätzchen und Notarzt, Zwerg und Cäsar, um nur einige zu nennen. Des Rätsels Lösung: Es wurde Rosenmontag gefeiert. Und traditionell wurde ein Schießwettkampf um die Rosenmontagsscheibe ausgetragen - wie immer nach ganz speziellen Regeln.



Diesmal wurde zum Wert einer zufällig gezogenen Spielkarte die Ringzahl von drei Schüssen mit dem Luftgewehr addiert. Ziel war es, möglichst ein Ergebnis von 31 zu erreichen. Im ersten Durchgang hatten drei Teilnehmer so gut gerechnet (und so gut gezielt), dass sie die Vorgabe genau erfüllten. So musste ein zweiter Durchgang über den Sieg entscheiden. Und den errang - knapp, aber eindeutig - Rainer Jasper. Ihm überreichte die 1. Vorsitzende Monika Rädermacher die als Wandertrophäe gestaltete Rosenmontagsscheibe.



Danach feierten die knapp 20 Teilnehmer den närrischen Tag mit leckeren Speisen und Getränken, mit Musik und natürlich auch mit Büttenreden. Wie schon in den Vorjahren waren es wieder Jürgen Kutsche und Uwe Klasen, die in lustigen Versen die Eigenschaften der einzelnen Mitglieder humorvoll beschrieben. Für ihre Darbietungen erhielten beide viel Lob und Beifall.


Optimistisch in die Zukunft blicken die Mitglieder des Schützenvereins Meinkot. Ein Grund dafür ist der positive Rückblick auf das Jahr 2019, den sie in der Jahreshauptversammlung am Sonnabend, 22. Februar, im Schützenheim hielten: Zahlreiche Veranstaltungen, vom Schweinepreisschießen über diverse Schießsport-Wettkämpfe bis hin zu Nikolausmarkt und Weihnachtsfeier, waren jeweils erfolgreich und mit guter Beteiligung durchgeführt worden. Auch die Mitgliederentwicklung und die Kassenlage sind robust, freuten sich die Schützen mit ihrer 1. Vorsitzenden Monika Rädermacher, die eingangs die amtierenden Majestäten Heike Kottirre und Michael Rädermacher sowie den Ehrenvorsitzenden Wilhelm Wehke begrüßt hatte.
Bürgermeister Mark Kreutzberg aus Velpke hatte zu Beginn der Versammlung die Grüße von Rat und Verwaltung überbracht und kurz auf die insgesamt erfreuliche Entwicklung der Gemeinde geblickt. Sein besonderer Dank galt dem Vorstand und den freiwilligen Helfern, denn „Sport- und Schützenvereine bilden das Fundament der Gesellschaft“.  Auch deshalb sei die Gemeinde stolz darauf, dass sie immer noch in der Lage ist, ihre Vereine zu bezuschussen.
In ihrem Jahresrückblick betonte Monika Rädermacher, dass sich die Verkürzung des Schützenfest-Programms auf zwei Tage positiv ausgewirkt habe und deshalb beibehalten wird. Auch sie dankte ihren Vorstandskollegen und allen anderen, die bei den zahlreichen Aktivitäten tatkräftig unterstützt haben. Schießsportleiter Peter Schulz ging näher auf die jeweiligen schießsportlichen Ereignisse ein und freute sich besonders über die gute Beteiligung bei Veranstaltungen außerhalb des Vereins wie Rundenwettkämpfe, Samtgemeindepokal-Schießen und Kreismeisterschaften. In seinem Bericht bezeichnete Kassenwart Peter Tabrizian die Anschaffung neuer Stühle für das Schützenheim als die größte Einzelmaßnahme des vergangenen Jahres.
Erfreulich auch die Jahresberichte von Damenleiterin Yvonne Lemmle und von Jugendleiter Jürgen A. Kutsche: Die Schützenjugend stellte einen Kreismeister und nahm an den Landesmeisterschaften teil. Für die Zukunft wird im Jugendbereich allerdings personelle Verstärkung benötigt, da die drei amtierenden Jugendleiter beruflich stark belastet sind. - Ohne Beanstandungen verlief die Kassenprüfung, berichtete danach Wilhelm Zinsmeister, worauf die Mitglieder sowohl den Kassenführern als auch dem restlichen Vorstand einstimmig Entlastung erteilten.



Nach einer kurzen Pause nahm der Vorstand mehrere Ehrungen vor: Für zehnjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Tom Berndt, Uwe Klasen, Darius Klein, Anja Kottirre und Marcus Müller; die Ehrung für 25jährige Mitgliedschaft erhielt Wilfried Meyer; Urkunde und Ehrennadel für 40jährige Mitgliedschaft gingen an Ulrich Grothe, Hans-Walter Heine, Rüdiger Hinze und Torsten Lange. Die Jahrespokale zur Monatsscheibe wurden an Monika Rädermacher und an Uwe Klasen überreicht. Weitere schießsportliche Ehrungen sind für Anfang April geplant, teilte Peter Schulz mit.
Die darauffolgenden Vorstandswahlen gingen allesamt ohne Gegenstimmen über die Bühne. Jeweils in ihren Ämtern bestätigt wurden Peter Schulz (Schießsportleiter) und Rainer Jasper (stellv. Schießsportleiter), Anne Kutsche (stellv. Schriftführerin), Jürgen A. Kutsche (1. Jugendleiter), Sebastian Krischke (2. Jugendleiter) und Victoria Winter-Tabrizian (3. Jugendleiterin), Bernhard Jäger (Hauptmann) und Michael Rädermacher (stellv. Hauptmann). Neu im Amt sind Renate Kutsche (Kassenführerin), Daniela Webersen (stellv. Kassenführerin) und Wilhelm Zinsmeister (Schriftführer und Pressewart). Der bisherige Kassenführer Peter Tabrizian ist weggezogen und hatte deshalb nicht mehr kandidiert. Der Verein dankte ihm für seine Arbeit mit einem Präsentkorb. – Zum nachrückenden Kassenprüfer wurde Marian Köntopp gewählt.
Zwei Anträge von Jürgen Kutsche zur Wertung von Schießleistungen – zum einen von älteren Mitgliedern, zum anderen für Leistungsabzeichen – sorgten noch für eine kurze Diskussion, ehe Monika Rädermacher die Versammlung beendete und der gesellige Teil begann, für den die Schützendamen wie immer bereits bestens vorgesorgt hatten.

Das Siegertrio - bzw. ihre Vertreter - und die 1. Vorsitzende Monika Rädermacher

Mit unserem Schweinepreisschießen sind wir – wieder einmal - sehr gut ins neue Jahr gestartet: 120 Teilnehmer konnten wir registrieren. Demzufolge hatte unsere 1. Vorsitzende Monika Rädermacher auch 120 Preisträger bei der Siegerehrung im Schützenheim aufzurufen. Denn in Meinkot ist es Tradition, dass auch der Letztplatzierte nicht leer ausgeht.

Die wertvollsten Preise gab es logischerweise für die vorderen Plätze. So erhielt Rainer Zeisbrich vom Schützenverein Flechtorf als Sieger des Preisschießens ein ganzes Schwein; er hatte einen perfekten 0,0-Teiler und einen 3,0-Teiler vorzuweisen. Über ein halbes Schwein freute sich der Zweitplatzierte, Udo Griepenburg vom SV Völlenerfehn (Ostfriesland); mit einem Gesamtteiler von 6,0 hatte er nur minimalen Rückstand auf den Sieger. Und auch der Drittplazierte, Werner Uhlenhut, war mit einem Gesamtteiler von 7,8 nur ganz knapp am Sieg vorbeigeschrammt.

Kleine Sonderpreise gab es für die jugendlichen Teilnehmer

Zusätzlich zu den Fleisch- und Wurstpreisen, die schließlich an die restlichen Teilnehmer ausgegeben wurden, gab es Sonderpreise für die teilnehmende Schützenjugend sowie die neun Tagessieger: Monika Rädermacher (Teiler 5,8), Heike Berndt (6,3), Manfred Steinbeißer (0,0), Rainer Jasper (3,1), Reinhard Wollin (4,2), Dominik Ühleke (2,0), Michael Rädermacher (5,0), Udo Griepenburg (1,0) und Rainer Zeisbrich (0,0).

Die Tagessieger erhielten eine Urkunde und eine Extrawurst

Dass das Meinkoter Schweinepreisschießen großen Anklang findet, zeigt sich auch daran, dass Mitglieder von nicht weniger 14 Vereinen am Wettbewerb teilnahmen, darunter sogar ein fünfköpfiges Team aus Ostfriesland. Für die drei teilnehmerstärksten Gruppen gab es denn auch nicht nur lobende Worte, sondern auch Präsente. - Abgerundet wurde die Siegerehrung durch eine Verlosung, bei der „Glücksfee“ Julia fünf Gewinner ermittelte und damit für Freude und Stimmung sorgte.

Die Tombola-Gewinner wurden von "Glücksfee" Julia ermittelt

Der Schützenvorstand bedankte sich bei allen freiwilligen Helfern, die an den insgesamt neun Schießtagen für eine reibungslose Organisation gesorgt hatten. Im Gegenzug zollten die Teilnehmer der Siegerehrung den Schützendamen Applaus, die sich an diesem Abend wieder hervorragend – mit Hochzeitssuppe, Schlachteplatte und Freibier – um das leibliche Wohl der Gäste gekümmert hatten.

 
 

Vom 02. bis zum 12. Januar 2020 fand das traditionelle Schweinepreisschießen des Schützenvereins Meinkot statt. Hier die akutellen Ergebnisse:

>>> Ergebnisliste (gesamt)

>>> Liste der Tagessieger



Am Samstag, den 2. November, fand im Vereinsheim des Meinkoter Schützenvereins das Würdenträgerpokalschießen statt. 18 ehemalige und amtierende Majestäten und Fahnenträger traten sehr motiviert zu diesem Wettkampf an, der von den beiden Schießsportleitern Peter Schulz und Rainer Jasper geleitet wurde. Es wurde mit den vereinseigenen Luftgewehren sitzend aufgelegt geschossen. Jeder Schütze hatte zehn Schuss; gewertet und addiert wurden die zwei besten Teiler. Unsere Damenleiterinnen Yvonne Lemmle und Heike Kottirre hatten für diesen Anlass unser Schützenheim sehr schön geschmückt.

Um den Königinnenpokal bewarben sich sieben ehemalige Königinnen und die amtierende Königin Heike Kottirre. Es siegte Renate Kutsche mit einem Gesamtteiler von 71,4, dicht gefolgt von der letztjährigen Gewinnerin Monika Rädermacher (Gesamtteiler 79,9).

Den Wettkampf um den Königspokal bestritten zehn ehemalige Könige sowie der amtierende König Michael Rädermacher. Sieger wurde Torsten Langer mit einem Gesamtteiler von 92,9.

Für den Pokal der Fahnenträger schossen acht ehemalige Fahnenträger. Jürgen A. Kutsche siegte mit einem Gesamtteiler von 62,4 - das mit Abstand beste Ergebnis in dieser Gruppe.

Das beste Einzelergebnis hatte unser Ehrenvorsitzender Wilhelm Wehke mit einem Teiler von 14,2. Darüber war er dann doch wohl selber sehr erstaunt, und alle freuten sich mit ihm.

Die Pokale wurden von unserem 1. Schießsportleiter Peter Schulz an die glücklichen Gewinner überreicht.



Am selben Tag hatten unsere Königin Heike Kottirre und unser König Michael Rädermacher in Velpke am Kaiserpokalschießen teilgenommen – sie hatten also ein volles Programm. Mike Rädermacher stand bereits zum zweiten Mal in diesem Wettkampf, aber auch diesmal reichte es zu seinem Bedauern wieder nur zum 1. Ritter. Aber: "Alle guten Dinge sind drei". Beim nächsten Mal will er den Kaiserpokal nach Meinkot holen, das hat er sich fest vorgenommen. Wir drücken ihm die Daumen.


Am Samstag, den 12. Oktober, fand das KK-Pokalschießen Herren der Samtgemeinde Velpke in Meinkot statt. Fünf Schützenvereine traten zu diesem Schießwettkampf an. Den Wanderpokal für die Siegermannschaft und die Zinnbecher für die drei besten Einzelschützen wurden von der Samtgemeinde gestiftet. Die Preise überreichte der Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend, Sport, Freizeit, Kultur und Soziales der Samtgemeinde Velpke, Heinz-Udo Liedtke, an die glücklichen Sieger.
Geleitet wurde dieser Schießwettkampf vom 1. Schießsportleiter Peter Schulz mit Unterstützung von Rolf Matthiae als Schießaufsicht; Wilhelm Zinsmeister war für die Auswertung der Scheiben verantwortlich.
Den Samtgemeindepokal gewann die Mannschaft aus Danndorf mit den Schützen Friedel Menzke, Uwe Koslowski, Jürgen Loock und Matthias Piep mit einem Gesamtergebnis von 547 Ringen. Zweitplatzierter war der Schützenverein aus Grafhorst, Dritte wurden die Schützen aus Bahrdorf.
In der Einzelwertung wurde Michael Rädermacher von der Meinkoter Mannschaft Erster mit sechs geschossenen Zehnen und einem Gesamtergebnis von 139 Ringen. Der Zweitplatzierte, Friedel Menzke aus Danndorf, und der Drittplatzierte, Heinz Evers aus Grafhorst, hatten ebenfalls ein Gesamtergebnis von 139 Ringen, aber weniger Zehnen geschossen.


Am Freitag, den 11.Oktober, fand ab 18 Uhr im Meinkoter Schützenvereinsheim das traditionelle Erntedankschießen und das Partnerschießen statt. Die Disziplin für das Erntedankschießen war 50m sitzend aufgelegt mit dem Kleinkalibergewehr. Jeder Schütze hatte drei Probeschüsse und zehn Schuss zur Ringzahlwertung, um den begehrten Erntedankkorb zu gewinnen.
Sieger wurde Bernhard Lemmle mit 97 Ringen: Die erste Scheibe mit 47 und die zweite mit satten 50 Ring – tolles Ergebnis. Michael Rädermacher belegte den zweiten Platz mit ebenfalls 97 Ring. Da aber Bernhard eine Scheibe mit 50 Ring geschossen hatte, wurde er Sieger.
Die Partner für den Partnerpokal wurden ausgelost. Hier wurde mit dem Luftgewehr sitzend aufgelegt geschossen. Die Schützen hatten zehn Schuss, und bei diesem Wettkampf wurden die zwei besten Zehntelteiler addiert und kamen zur Wertung. Sieger wurden Heike Berndt - die mit Abstand den besten Einzelteiler von 12,6 hatte - und Rüdiger Hinze (Teiler 71,3). Auf den zweiten Platz kamen Wilhelm Zinsmeister mit einem Teiler von 38,6 und Sven Matthiae mit einem Teiler von 59,5.
Nach dem Schießwettkampf wurde ein warmes und kaltes Buffet gereicht. Der Abend klang dann in einer gemütlichen Runde aus.


Mit Laila Butte hat der Schützenverein Meinkot seine erste Weinkönigin gekürt. Für Samstag, den 28. September, hatten wir bereits zum fünften Mal zum Weinfest eingeladen. Unter unseren Gästen konnten wir auch unsere Königin Heike Kottirre, unseren König Michael Rädermacher und unseren Ehrenvorsitzenden Wilhelm Wehke begrüßen.

Um zur Weinkönigin gekürt werden zu können, mussten die teilnehmenden Damen fünf fachliche Fragen rund um das Thema „Wein“ beantworten, die von Michael Rädermacher ausgearbeitet worden waren. Vier von 19 Frauen hatten die gleiche Anzahl von Fragen richtig beantwortet. Somit wurde eine Schätzfrage gestellt - und hier war Laila Butte die glückliche Siegerin.

Auch in diesem Jahr fand wieder eine Tombola statt. Sybille Westermann besuchte unsere Veranstaltung zum ersten Mal und wurde als Glücksfee auserkoren. Den ersten Preis, einen Präsentkorb, gewann Jürgen Weber aus Vorsfelde. Daneben gab es fünf weitere Preise, unter anderem einen Schwarzwälder Schinken und einen Pflichtsatz-Gutschein für das kommende Schweinepreisschießen. Zwei Preise hatte Rüdiger Hinze gespendet. Das mittlerweile beliebte Würfelspiel wurde auch in diesem Jahr wieder angeboten, und auch hier gab es Preise zu gewinnen. Erstmals gab es hier einen zweiten Preis, ein 6-Liter-Fass Bier, zu gewinnen.

Das Buffet war vielseitig, und somit war für jeden Gast etwas Passendes dabei. Unsere Gäste waren begeistert. Und alle waren sich einig: „Ein gelungener Abend. Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder.“


Am Donnerstag vor dem Schützenfest war es wieder so weit: Girlande binden bei der amtierenden Königin. In diesem Jahr hatten wir die Ehre bei Monika Matthiae, die speziell für diesen Tag schönsten Sonnenschein bestellt hatte. 15 Schützendamen  fanden sich bei unserer Königin ein, und sie brachten wieder köstliche Speisen mit. Die Königin sorgte im Gegenzug dafür, dass niemand Durst leiden musste.
Aber zuerst musste jede der Damen sich erst einmal die Verpflegung verdienen. Das hieß in diesem Fall: Grünes schnippeln, binden und lustig sein.

In diesem Jahr wurde die Girlande aus organisatorischen Gründen erst am Freitag - mit fachlicher Hilfe von Tom Berndt und den männlichen Schützen - an der Ehrenpforte angebracht.

Nachdem alle mit dem Ergebnis zufrieden waren, wurden die Damen von Monika Matthiae mit Getränken versorgt, denn es war sehr warm. Im Gegenzug feierten die Schützen um unseren König Rüdiger Hinze das erfolgreiche "Grünes holen" und "Girlande anbringen" mit Bockwurst und Kartoffelsalat. Auch die Männer brauchten keinen Durst leiden, dafür sorgte ihr König.


Michael Rädermacher und Heike Kottirre sind unsere neuen Majestäten. Sie wurden zum Abschluss des Schützenfestes von unserer 1. Vorsitzenden Monika Rädermacher feierlich als Schützenkönig und Schützenkönigin proklamiert. Neuer Jugendkönig wurde Fabian Kutsche, neuer Jugendfahnenträger ist Milo Kaiser. Begleitet wird der neue Schützenkönig von Rüdiger Hinze und Rainer Jasper, die neue Schützenkönigin von Yvonne Lemmle und Elke Jäger. Bei den Jugendlichen begleiten Colin Ernst und Timo Kutsche den frischgebackenen Jugendkönig sowie Johanna Merboth und Moritz Reinhardt den neuen Jugendfahnenträger. Die Würdenträger der Jugendgruppe wurden vom 1. Jugendleiter Jürgen A. Kutsche proklamiert.



Das neu gestaltete Festprogramm - es wurde gestrafft und deshalb auf nur zwei Tage verteilt - kam sehr gut an, wie die ausgezeichnete Beteiligung bei allen Programmpunkten bewies. Das zeigte sich schon beim Start, dem beliebten Kaffee-und-Kuchen-Nachmittag am Sonnabend, und setzte sich bis zum Sonntagabend fort.

Am großen Festumzug, der vom Sonntagmittag auf den späten Samstagnachmittag verlegt wurde, beteiligten sich neben der Freiwilligen Feuerwehr und dem Sportverein aus Meinkot Fahnenabordnungen der Schützen aus Bahrdorf, Danndorf, Grasleben, Mariental, Oebisfelde und Velpke. Eine gelungene Überraschung war die Musikbegleitung: Hierfür konnte kurzfristig der Fanfaren- und Hörnerzug "Elche" aus Vorsfelde verpflichtet werden.

Gute Beteiligung und prächtige Stimmung dann auch beim Schützenessen im Festzelt. Hier konnte Monika Rädermacher zahlreiche Ehrengäste begrüßen, unter ihnen Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs, Landtagsabgeordneter Jörn Domeier, Landrat Gerhard Radeck, KSSV-Vorsitzender Thomas Reinecke und Bürgermeister Mark Kreutzberg. Grußworte ließ Ehrenvorsitzender Wilhelm Wehke übermitteln, der krankheitsbedingt das allererste Mal nicht teilnehmen konnte. Und noch während sich die Gäste das leckere und reichhaltige Essen aus der Schlachterei Löffelmann schmecken ließen, sorgten die DJs Tobi und Martin bereits für Superstimmung, die den ganzen Abend anhielt - nicht zuletzt auch dank des sehenswerten Auftrittes der Meinkoter Damensportlerinnen (den "großen MSV-Dancings Girls").



Die traditionelle Schützenandacht, die sonst der Startschuss für das Schützenfest in Meinkot ist, wurde diesmal am Sonntagmittag und im Festzelt durchgeführt. Pastorin Tanja Klettke aus Velpke hatte sich kurzfristig zur Verfügung gestellt, so dass auch dieses Festprogramm-Element realisiert werden konnte. Dem schloss sich nahtlos das Kinderfest an, das diesmal unter dem Motto "Was ist los im Wilden Westen?" stand. Melanie Reinhardt und ihre zahlreichen Helferinnen und Helfer hatten an den vielen Stationen (vom Hufeisen-Werfen bis zum Wilder-Bullen-Reiten war alles vertreten, was Spaß macht) alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm der Kleinen Herr zu werden. Da war so mancher erleichtert, als die Proklamation der neuen Würdenträger angekündigt wurde.



Nach dem Gruppenfoto von den neuen Würdenträgern für die Presse und einem kurzen Platzkonzert des Schalmeienzugs Wassensdorf wurden die Majestäten im Umzug nach Hause geleitet, ehe das Fest in gemütlicher Runde ausklang.